Donnerstag, 1. Dezember 2011

1. Dezember - Nadelkissen für die Nähmaschine

*knäääärrrrrrrrrrrrrkssssssssssss*
Das Türchen zum 1. Dezember ist geöffnet!
Und dahinter verbirgt sich ein kleines selbstgemachtes Tool, das die Arbeit beim Nähem um so vieles erleichtert: Ein Nadelkissen, das an der Nähmaschine befestigt ist! Die Idee dazu hab ich von Nel´s Blog Shabby-Roses-Cottage und ich war/ bin davon so begeistert, dass ich dachte, damit fülle ich für Euch ein Türchen im Adventskalender.
So ein Kissen eignet sich durch die flexible Länge der Befestigungsbänder auch hervorragend als kleines Geschenk für nähverrückte Freundinnen. Und wenn das Nadelkissen doch nicht an den Maschinenarm der Nähmaschine passen sollte, so wie es mir jetzt mit meiner neuen geht :-( , kann frau es sich auch um den Unterarm kletten und hat so z.B. während des Zusammensteckens und -nähens der Quiltblöcke immer ein Nadelkissen parat.
Ich hab für Euch Fotos von der Entstehung eines meiner Nadelkissen (ja, ich hab die auch schon verschenkt) gemacht. In Abwandlung zu Nel´s Idee habe ich Befestigungsbänder aus Stoff, die sich mit Klettband verschließen  oder einfach verknoten lassen verwendet.



Material:
Stoffrest  ca 15 cm x 10cm
Ribbon 1 m oder zwei Stoffstreifen 4-5 cm breit und 40-50 cm lang
1 Handvoll Füllwatte
Druckknopf oder Klettband

  Den Stoff auf die Maße 15 cm x 10 cm zuschneiden und in der Mitte zusammenfalten und am Kniff mit dem Finger darüber streichen, um die Falzlinie zu markieren. Den Stoff auseinanderfalten.

 
Aus den Stoffstreifen zwei Bänder nähen. Dafür die langen Kanten jeweils etwa 0,5 cm nach innen bügeln und danach eine Kante über die andere legen und mit einer Naht fixieren.

   Die Bänder rechts und links auf dem unteren Stoffabschnitt feststecken (Achtung! Die Stecknadeln von der linken Stoffseite aus einstechen, sonst bekommt man sie nach dem Nähen schlecht heraus gefriemelt). Die Enden nach unten legen.
 
Den Stoff wieder zusammenfalten.
     Die Ränder knappkantig (eine Nähmaschinenfußbreite) zusammennähen. Dabei an der Unterkante eine Wendung zum Öffnen lassen UND die nach unten hängenden Enden der Bänder NICHT festnähen.

 
      Die Ecken kurz vor der Naht schräg abschneiden.
 Wenden

Mit Füllwatte ausstopfen 

und die Wendeöffnung mit ein paar Hand- oder Maschinenstichen  schließen
 
    
Das Kissen um den Nähmaschinenarm legen und die benötigte Länge der Bänder abmessen.
Den Verschluss entweder aus Klettband bilden oder einen Druckknopf anbringen.
 
Falls das Kissen ein Geschenk sein soll und ihr nicht wisst, wie lang die Bänder sein müssen,  lasst die Bänder in der ursprünglichen Länge und schenkt das Klettband dazu.

Das hier ist das Nadelkissen, das bei mir im Dauereinsatz ist:

Und hier eines in der Geschenkverpackung, etwas schmaler als die beiden oberen:


Na, wäre das was für Euch oder eine Freundin? Was, Ihr habt keine Nähmaschine? Die Kissen sind so klein, dass sie auch per Hand schnell genäht sind, wenn Ihr Ribbon statt der Stoffbänder verwendet.  :-)

Liebe Grüße Silke

Kommentare:

  1. Na das nenne ich mal eine tolle Idee..vielen Dank. Freu mich auf den restlichen Kalender bei Dir

    Liebe Grüße

    Ulli

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  2. Wie schön und praktisch!!

    lg SabineG

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  3. *genialst* kullern meine Nadeln doch immer unter die Maschine beim nähen*gg*,das nähe ich mir auf alle Fälle für mich ganz alleine.Richtig toll,Danke! Liebe Grüße von Petra

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  4. Eine gute Idee - muss ich mir merken und nachmachen! Danke!
    LG Angelika

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  5. Liebe Silke, du wirst es nicht glauben, aber nach über einem Jahr habe ich nun endlich dieses Nadelkissen für meine neue Nähmaschine genäht :-) Ich bin ganz stolz, dass es auf Anhieb geklappt hat und werde es bestimmt bald mal auf meinem Blog präsentieren.

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