Freitag, 24. Dezember 2010

24. Dezember

Der Tag für den Heiligen Abend ist wieder etwas aufwändiger gestaltet. Zuerst habe ich den Tag in einem Embossingfolder geprägt. Vorher habe ich die erhabene Seite der Prägeschablone mit einem Stempelkissen bestrichen - die Farbe prägt sich so in das Papier mit ein. Die ausgestanzten Buchstaben habe ich aufgeklebt und mit Crackle-Lack bestrichen. Das Relief in der Mitte ist mit extra dickem Embossingpulver entstanden. Man muss zügig arbeiten und sollte alle verwendeten Materialien bereit haben. Zuerst wird ein Stück Aslan-Folie auf Cardstock geklebt und die zweite Klebeseite mit dem Embossingpulver bestreut. Einen Gummistempel - am besten eignen sich Negativ-Stempel - ordentlich in ein Pigment-Stempelkissen drücken und bereit legen. Dann wird das Embossingpulver mit dem Heißluftföhn geschmolzen. Über das noch heiße Embossingpulver eine zweite Schicht streuen, wieder schmelzen und noch eine Schicht darüber. Wieder schmelzen und in die heiße Masse jetzt den Stempel drücken. Etwas auskühlen lassen und das Relief ist fertig. Ich habe den Engel aufgeklebt und noch einen kleinen Tannenzweig befestigt.

Mein Adventskalender ist nun gefüllt. In den nächsten Tagen werde ich ihn noch einmal komplett fotografieren und Euch zeigen.

Ich habe mich jeden Tag aufs Neue gefreut, einen Tag mehr anzuheften und ich habe mich jeden Tag gefreut, Eure Kommentare dazu zu lesen. Danke, dass Ihr uns durch die Adventszeit begleitet habt.

Ich wünsche Euch allen ein wunderbares, friedliches, fröhliches Weihnachtsfest!

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Weihnachtsdekoration

Heute habe ich mal keine Anleitung für Euch, sondern nur eine Inspiration (vielleicht für´s nächste Jahr?).

Auf unserem ScrapBookTreff-Forumstreffen im Oktober hatte ich bei der Tombola diese Sterne aus dem "Hause Bille" gewonnen.

Und so sehen sie nun aus:

 Den Dekoschnee habe ich mit Glossy Accents aufgeklebt.

Dieses war das letzte meiner Türchen in Unserem Adventskalender. Denn morgen abend habt Ihr ja bestimmt Wichtigeres zu tun, als eine Blogrunde zu drehen ;-)
Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Lesern bedanken, sowohl bei denjenigen, die liebe Kommentare hinterlassen haben, als auch bei den stillen Lesern. Ich hoffe, wir konnten Euch ein paar Anregungen geben und vielleicht auch zum Nachmachen veranlassen. Vielen Dank auch für das Verlinken zu unserem Blog, durch das sicherlich einige Leser, die uns bisher nicht kannten, hierher gefunden haben.

Ein ganz großes DANKE geht an meine Mitstreiterin Verena, ohne die dieser Blog nicht in der Form entstanden wäre und die mit ihren täglichen Tags immer wieder eine Augenweide geschaffen und neue und alt bekannte Techniken vorgestellt hat. Es war schön, mit Dir zusammen diesen Blog auf die Beine zu stellen!!! *drückdich*

Wir wünschen unseren Lesern wunderschöne Weihnachtstage, ein paar geruhsame Stunden "zwischen den Jahren" und einen guten Start ins Jahr 2011!

Und vielleicht sehen wir uns ja nächstes Jahr hier wieder ...

23. Dezember

Höchste Zeit! Wer jetzt noch keinen Weihnachtsbaum hat, muss sich sputen. Unser Baum steht schon da, er ist leider wieder einmal etwas krumm gewachsen, dafür aber schön groß und üppig.

Den heutigen Tag habe ich wieder bestempelt und die Ränder gewischt. Aus einem Streifen Krepppapier habe ich eine Manschette gebildet. Dazu auf der Längsseite des Streifens einmal in großen Stichen entlang steppen und den Steppfaden kräftig zusammenziehen. Der Kreppstreifen lässt sich so ganz einfach zum Kreis zusammenkleben. Den Rand habe ich mit Kleber bestrichen und mit Glitter bestreut. Der Tannenbaum in der Mitte ist aus Grungeboard, mit Acrylfarbe bemalt und mit Glitzersteinchen beklebt. Und nun: „Oh Tannenbaum!“

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Serviettenringe

Wie wäre es mal mit Serviettenringen aus Papier?
So kann man die Tischdekoration perfekt aufeinander abstimmen.


Und so gehts:

Das Papier  auf 7 x 4“ zuschneiden.
An der kurzen Kante Falzlinien bei  0,5“ und 2 1/4“ , an der langen Kante bei 0,5“ ziehen.


Das Papier wie auf dem Foto zu sehen ist zuschneiden:


Dann zuerst die langen Kanten falzen, dabei wird das breite Stück über das kurze gelegt und festgeklebt.



Zuletzt das kurze Ende nach innen falten und festkleben.


Da mein Papier sehr fest ist, habe ich es durch einen Papierribbler gedreht, so lässt es sich dann besser zum Ring formen.

Den Serviettenring schließen, indem das geschlossene kurze Ende über das offene Ende geklebt wird.



Wenn man die Serviettenringe noch mit Fotos der Gäste und/oder Familie gestaltet, findet  jeder ein ganz persönliches Willkommen an seinem Platz.

22. Dezember

In Heidi Swapps’s Live-Webshow habe ich gesehen, wie Rhonna Farrer aus Stoffstreifen hübsche Blumen kreiert. Sie erklärt das Ganze sehr ausführlich und sehr wortreich und sehr langatmig.
Ich hab es ausprobiert und habe in kürzester Zeit selbst eine Rose gedreht. Dazu habe ich Taftband mit eingewebtem Draht verwendet, vielleicht lag es auch daran und die Blume hat gleich auf Anhieb prima gehalten. Meinen Tag habe ich bestempelt, gewischt und dann mit etwas Stickles verziert. Ein paar Blätter zu der Rose und in die Mitte einen Gitzer-Brad und schon ist Nr. 22 fertig.

Auch die Rose ist eine weihnachtliche Pflanze, sie ist die Marienblume schlechthin. Es gibt zahlreiche Bilder, die Maria im Rosengarten zeigen und auch in der Weihnachtsmusik wird von Rosen gesungen. Ich mag besonders dieses schöne, alte Weihnachtslied:


Maria durch ein Dornwald ging,
Kyrie-eleis
Maria durch ein Dornwald ging,
der hat in sieb´n Jahr kein Laub getragen.
Jesus und Maria

Was trug Maria unterm Herzen?
Kyrie-eleis
Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen,
das trug Maria unter ihrem Herzen.
Jesus und Maria.

Da hab´n die Dornen Rosen getragen,
Kyrie-eleis
als das Kindlein durch den Wald getragen,
da hab´n die Dornen Rosen getragen.
Jesus und Maria

Dienstag, 21. Dezember 2010

Geschenken in letzter Minute

sollte man ja möglichst nicht ansehen, dass sie auch in letzter Minute entstanden sind.
Gerne werden ein oder zwei CDs mit den schönsten Fotos des Jahres verschenkt.
Und die sollen natürlich auch schön verpackt sein.
In diese Hülle passen 2 CDs oder eine CD und ein Booklet.


1. Cardstock oder zweiseitiges festes Patterned Paper wird auf 12 x 11" zugeschnitten
2. An der 11"-Kante folgende Falzlinien ziehen: bei 0,5 " (1), 5 3/8" (2), 5 5/8" (3)und 10,5"(4).(die Zahlen in Klammern sind die Nummern der Falzlinien, die sind dann beim Ausschneiden wichtig)
3. An der 12"-Kante folgende Falzlinien ziehen: bei 5" (5), 10" (6)und 10 1/4" (7)

Hier eine Skizze zur Verdeutlichung:

4. Jetzt wird geschnitten, dafür legt Ihr den CS so vor Euch hin, dass die 11" Kante oben liegt und zwar mit der Falzlinie Nr 7 oben.

4.1. Linie 1 von unten bis Linie 5 einschneiden und die Klebefalz nach oben hin abschrägen (siehe Foto)

4.2. Linie 2 von unten bis Linie 5 einschneiden, abschrägen.
4.3.  Linie 4 bis Linie 5 einschneiden, nach oben abschrägen. Den abgeschnittenen Streifen zur Seite legen, den brauchen wir noch.
4.4. Jetzt von rechts beginnend Linie 6 bis Linie 2 einschneiden und nach oben gerade abschneiden.
4.5. Auf der linken Seite Linie 1 bis Linie 6 abschneiden
5. Alle Falzlinien werden gefalzt, eventuell mit dem Falzbein nachziehen.
6. Den aufbewahrten Streifen (Punkt 4.3.) längs mittig falten und mit der Falzkante nach rechts zeigend auf die Kante von Linie 2 kleben.




7. Die Klebefalze mit Klebstoff versehen, die untere Hälfte des Papiers nach oben klappen und aufkleben



8. Jeweils in der Mitte der so entstandenen Taschen einen Halbkreis stanzen (so kann man die CDs später besser entnehmen)


9. Die CD-Hülle zusammenklappen, die obere Lasche dabei über die beiden CD-Taschen klappen. Als Verschluss hab ich selbstklebende Klettpunkte verwendet.






21. Dezember

Nachweislich habe ich bereits im zarten Alter von 4 Jahren das erste Mal an einem Krippenspiel teilgenommen. Ich war das „Kind an der Krippe“ - eine stumme Rolle. Ich kann mich nicht daran erinnern; aber es muss mir wohl Freude gemacht haben, denn bis zu meinem 17. Lebensjahr gab es für mich kein Weihnachtsfest ohne Krippenspiel. Egal ob einfacher Chorengel, Verkündigungsengel, Maria oder Heiliger Dreikönig - ich habe jede Rolle gespielt und weihnachtliche Nervosität war bei mir hauptsächlich Lampenfieber.

Später hatte ich einen Freund, der eine kirchliche Theatergruppe leitete. Seine Krippenspiele sollten die Gemeinde nicht einfach unterhalten, er wollte die Zuschauer aufrütteln und provozieren. Alles sollte sehr authentisch wirken. Für eine Inszenierung brauchte er für die Szene der „Flucht nach Ägypten“ ein echtes Kind auf Marias Arm und hat sich dazu meinen Babysohn ausgeliehen. Der hat seine Sache prima gemacht und das Publikum war entzückt von dem süßen Jesusdarsteller.

Heute leitet mein Sohn selbst eine Theatergruppe beim CVJM und wenn seine „Kids“ am Heiligabend in der kleinen Dorfkirche im Süden Berlins das Krippenspiel aufführen, werde ich dabei sein und mich an viele zurückliegende Krippenspiele erinnern.

Das Foto meines ersten Auftritts habe ich auf dem Tag befestigt, ein Schild bedruckt und mit einem Stück Zweig, etwas Stoff und einem Juteblatt eine kleine Verzierung gebastelt.

Montag, 20. Dezember 2010

Minibook aus einem Bogen Papier

Dieses Minibook ist schnell gemacht, es passen bis zu 6 Fotos in der Größe 2,5" x 3,5 " hinein.

Ihr braucht dafür:

1 Bogen Patterned Paper
Acrylfolie
StazOn und Stempel
etwas Ribbon

1.       Das Papier auf  8 x 12“  zuschneiden. Den Rest brauchen wir dann für das Cover.

2.       An der kurzen Kante bei  4“ falzen, an der langen Kante bei 3“, 6“ und 9“.

3.       Die Falz an der kurzen Kante einschneiden bis zur Querfalz bei 9“.

4.       Wie auf dem Foto zu sehen ist, kann man an dem zusammenhängenden Ende je Seite ein Sichtfenster stanzen oder schneiden. Dabei darauf achten, dass beim Zusammenklappen der auf dem Foto rechten und linken Seite des Bogens die beiden Löcher übereinanderliegen.

Hier die Rückseite, das wird später meine Ansichtsseite sein:


6.       Das Papier wie auf dem Foto zu sehen ist zusammenfalten. Dafür wird das Papier an der Längsfalz zusammengeklappt und die anderen Falzlinien als Berg- und Talfalz gefalzt, so dass ein Leoprello entsteht, die Seite mit dem Fenster bildet die Mitte des Büchleins.


5.       Die Acrylfolie auf 2 ¾“ x 3 ¾“ zuschneiden, evt. bestempeln und zwischen die Seiten mit den Fenstern kleben, die Seiten zusammenkleben.

8.       Die Buchseiten direkt neben der Seite mit dem Fenster auch zusammenkleben. Die äußeren Seiten nicht zusammenkleben. (auf dem Foto ist das schlecht zusehen)

9.       Nun für das Cover den Papierrest aus Schritt eins auf 4 x 6 ½“  zuschneiden.

10.   Links und rechts in der Mitte der Seitenkanten des Buchcovers das Ribbon befestigen. Ich habe dafür Eylets gesetzt und das Ribbon zusammen mit den Eyelets festgeklemmt und auf der Innenseite des Covers mit Klebeband fixiert.
11.   Die linke Buchseite auf die linke Innenseite des Covers kleben, das Cover um das Buch legen und die rechte Buchseite einkleben.

Und hier ein Beispiel für ein Minibook mit Fotos:

20. Dezember

„Hey-ho Mistletoe“ Misteln sind eine typische Weihnachtspflanze. Das ganze Jahr über unter den Blättern ihrer Wirte versteckt, zeigen sie sich erst im Winter in ihrer ganzen Pracht. Schon im Altertum waren Misteln heilige Pflanzen und nicht nur Miraculix und die Gallier, auch die Kelten und Germanen schrieben der Mistel magische Kräfte zu. Im Christentum wurde die Mistel zur medizinischen Heilpflanze, auch Hildegard von Bingen verwendete sie und kein mittelalterliches Kräuterbuch konnte auf die vielfältigen heilsamen Einsatzmöglichkeiten der Mistel verzichten. Unter anderem wurde der Mistel eine fruchtbarkeitsfördernde Wirkung zugeschrieben, vielleicht kommt daher auch der Brauch des „Küssens unterm Mistelzweig“?

In England und Frankreich bildet sie noch heute ein wichtiges dekoratives Element des Weihnachtsschmuckes.

Ich mag Misteln, ihr Grün wirkt im Gegensatz zu Tannen oder Stechpalmen frisch und frühlingshaft.

Ich habe mein Mistelmotiv auf ein Stück Aquarellpapier gestempelt und mit weißem opaquen Pulver embosst. Danach habe ich das Ganze mit Aquarellfarben koloriert.

Meinen Tag habe ich mit Papier beklebt, die Ränder gewischt und den Stempelabruck aufgeklebt. Ich habe ein paar Brads befestigt und etwas Leinenfaden darumgewickelt. Am unteren Rand gibt es noch eine ausgestanzte Kante und die kleinen Perlen haben mich an die Früchte der Mistel erinnert, die mussten auch mit verwendet werden.

Sonntag, 19. Dezember 2010

Geldkonserven

Gibt es eine schönere Art, Geld zu konservieren (ähemmmm …. zu verschenken) als in einer hübschen Verpackung? Eben! 

Dazu braucht Ihr nur ein kleines Einweckglas (oder ein anderes Glasgefäß mit Deckel) und etwas weihnachtliches (oder anderen Anlässen entsprechendes) Papier und Klimbim.
Zum Beispiel so eins:

Und so sieht es fertig dekoriert aus:

Für die Seitenflächen habe ich mir zuerst eine Schablone angefertigt und mit deren Hilfe dann das Papier zugeschnitten.

19. Dezember

Die Technik für den heutigen Tag nennt man „Brayered Embossing“. Dazu benötigt man ausgestanzte Buchstaben, selbstklebende Alufolie, eine Gummiwalze und Alcohol Inks. Zuerst habe ich meinen Tag wieder bestempelt und gewischt. Ich habe etwas Wasser über den Stempelabdruck getröpfelt, mit Distress Inks gibt das einen schönen verwaschenen Effekt. Links neben den Stempelabdruck habe ich die aus Cardstock ausgestanzten Buchstaben „4. Advent“ aufgeklebt. Ein Stück selbstklebende Alufolie habe ich vorsichtig über die Buchstaben geklebt, anschließend mit der Gummiwalze über die Folie gerollt. Alufolie lässt sich prima mit Alcohol Inks einfärben, ich habe hier drei oder vier verschiedene Brauntöne verwendet.

Archival Ink oder ein anderes wasserfestes Stempelkissen auf Ölbasis löst die Alcohol Inks wieder ab - ich habe mit dem Stempelkissen vorsichtig auf die erhabenen Buchstaben getupft und sofort die Farbe mit einem Tuch abgewischt. Die Buchstaben kommen so deutlicher zur Geltung. Leider kann man die Folie, auch eingefärbt, schlecht fotografieren oder ich stelle mich zu ungeschickt an. Auf dem Foto wirkt der Kontrast zu den aufgeklebten Papieren und zum bestempelten Teil sehr hart, bei normalen Licht sieht das Ganze einfach nur schön glänzend aus.

Die Kerzen für den Adventskranz waren aus grausigem pinkfarbenem Plastik - die habe ich auch einfach mit einem Tropfen Alcohol Ink eingefärbt. Die Farben sind wirklich sehr vielseitig zu verwenden und können jahrelang problemlos aufgehoben werden.