Samstag, 18. Dezember 2010

Schnelle Tischdeko

Zu den Festtagen muss es schnell gehen mit der Tischdekoration.Und wenn man die Dekoration dann auch den restlichen Winter über stehen lassen kann, um so besser.

Material:

Vase oder hoher schmaler Holztopf oder Blumenübertopf
dünne biegsame Zweige (Weide oder Lärche)
Kerzenring
Kerzenhalter zum Einstecken
Kerze
Schneespray
Steckmasse oder Sand
etwas Draht

1. Die Steckmasse oder den Sand bis zum Rand in den Topf drücken/füllen. (Sand erhöht die Standfestigkeit)


2.       Aus den Zweigen einen Kranz biegen und mit dem Draht zusammenbinden.


3.       Den Kranz mit Schneespray besprühen, trocknen lassen.

4.       Die Dekoration am Kerzenring etwas nach außen biegen.

5.       Den Kranz auf den Topfrand legen, darauf den Kerzenring.

6.       Den Kerzenhalter in die Mitte stecken. 


Darauf die Kerze stecken.

Schön sieht auch eine Dreierkombination aus diesen Töpfen aus:




18. Dezember

Hellerleuchtete Kirchenfenster laden uns ein, die Hektik und Betriebsamkeit der Vorweihnachtstage hinter uns zu lassen. Atmen wir durch, damit wir die Freude, die Weihnachten doch bedeutet, auch empfinden können.

Den heutigen Tag habe ich ähnlich gestaltet wie den Tag mit dem vergoldeten Engel.

Das Stempelmotiv habe ich vorsichtig mit Staz-on auf dünnes Acryl gestempelt und noch einmal auf die Plastikseite der Aslan-Folie. Danach habe ich die Klebefolie genau auf die Größe des Motivs zugeschnitten, die Plastikfolie abgezogen und vorsichtig genau auf die Rückseite des Stempelabdrucks geklebt. Dann habe ich die Papierseite der Klebefolie abgezogen und mit Perfect Pearls das Kirchenfenster coloriert. Mit einem feinen Pinsel immer eine ganz kleine Menge des Pulvers aufnehmen und auf die Folie auftragen. Nicht über die Ränder wischen, es lässt sich nichts entfernen! Erst wenn alles „ausgemalt“ ist die überschüssigen Pearls vorsichtig abschütteln.

Den Tag habe ich mit Papier beklebt, die Ränder gewischt und die Acrylfolie aufgeklebt. Ein Rest Kupferfolie bildet den unteren Rand.

Freitag, 17. Dezember 2010

Geburtstagskalender


Geburtstagskalender sind ein beliebtes Geschenk. Dieser ist so klein, dass er selbst in der kleinsten Handtasche noch Platz findet – was das Mini übrigens auch als Minialbum prädestiniert

Das Kalendarium kann man entweder in wenigen Schritten selbst erstellen oder aber im Internet eines der vielfältigen zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellten verwenden. Ich hab meins von hier .

Nun braucht Ihr noch einen Cardstock oder beidseitig bedrucktes festes Papier in 12x12“, ein paar Papierreste und entweder einen Magnet – oder Klettverschluss
Den Cardstock in 4 Streifen mit einer Breite von je 3“ und einer Länge von 12“ schneiden.



Die Streifen falzt Ihr an der langen Kante bei 3“, 6“ und 9“. 




Einen der Streifen zusätzlich noch bei 9 ½“ falzen
 
Faltet die Streifen wie auf dem Foto und klebt die überlappenden Stücken zusammen. Der Streifen mit der zusätzlich Falz liegt dabei am rechten Rand.




Nun wird das Kalendarium ausgeschnitten und aufgeklebt. Die Seite mit der zusätzlichen Falz bleibt dabei frei.



Falzt nun die zusätzliche Falz und legt dabei den rechten Streifen des Leporellos über das zusammengefaltete Leporello, dieser Streifen bildet den Verschluss.


Aus einem Papier- oder Cardstockrest schneidet Ihr einen Streifen von 2x3“ zu.
Und klebt ihn über den Rücken des Leporellos (also die linke Kante des zusammengefalteten Leporellos) Ich hab mir dafür mit einem Spellbinderdie einen größenmäßig passenden Tag ausgestanzt und als Rücken aufgeklebt. Dabei wie auf dem Foto zu sehen ist, nur die Seitenteile aufkleben, der Teil der den Rücken bildet, bleibt frei).



Nun wird der Teil, der den Verschluss des Leporellos bildet in der Mitte zusammengefaltet, die Ecken evt. abgerundet.   



Wenn Ihr einen Magnetverschluss verwendet, klebt nun den einen Magneten auf die Innenseite des zusammengefalteten Teils und klebt ihn dann erst zusammen. Das Gegenstück zum Magneten wird passend auf das Leporellocover geklebt.
Bei einem Klettverschluss wird erst der zusammengefaltete Teil zusammengeklebt und dann der Klettverschluss angebracht.
Nun das Cover noch dekorieren und der Geburtstagskalender ist fertig.


17.Dezember

Nur noch eine Woche bis Heiligabend! Habt Ihr Euch Gedanken über Euren Weihnachtsbaumschmuck gemacht? Schmückt Ihr Euren Baum jedes Jahr anders, vielleicht in Modefarben?

Ich bin Traditionalist und meine Familie will das auch so. Ich habe eine ganze Kiste voller Strohsterne, es gibt eine Menge nostalgischer Pappmaché-Figuren und -Kugeln und bunt bedruckte Oblaten. Vor etlichen Jahren habe ich mir aus der National Gallery in London Weihnachtsbaumschmuck aus Papier mitgebracht - Engel von Gemälden der Ausstellung. Allerdings nehme ich elektrische Kerzen, die leuchten dann praktisch 14 Tage am Stück. Ich mag das (und mein Energieversorger wahrscheinlich auch ;-) ) Diese elektrischen Kerzen sind allerdings auch der Schwachpunkt an der ganzen Weihnachtsbaum-Geschichte. Das ganze Jahr über haben sie Ruhe und liegen in der Kiste und wenn sie dann endlich leuchten dürfen, sind sie kaputt. Vor einigen Jahren bin ich einen Tag vor Weihnachten ganz verzweifelt durch die Baumärkte gezogen und überall waren die Lichterketten ausverkauft! Das passiert mir nicht noch einmal - morgen findet der Check-up statt.

Die Weihnachtbaumkugeln auf meinem heutigen Tag sind aus Grungeboard. Ich habe sie mit Kleber bestrichen und Glitter darüber gestreut. Den Tag habe ich wieder bestempelt und die Ränder gewischt. Eine kleine Schleife dazu und fertig ist die Weihnachtsbaum-Deko.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Rezept Lebkuchen vom Blech

In meinem Rezeptbuch habe ich zu diesem Rezept notiert: Einfach – schnell- lecker. 
Ja, und das ist dieser Kuchen auch.  :-)


Zutaten:

350 g Mehl
300 g Zucker
100 g kandierte und gehackte Früchte (es gibt diese fertigen Mischungen mit Orangeat und Zitronat, ich nehme aber immer nur Orangeat – das schmeckt uns einfach am besten)
100 g geriebene Haselnüsse
3 TL Lebkuchengewürz
1 Päck Vanillezucker
1 Päck Backpulver
150 g flüssige, abgekühlte Butter
2 EL Honig (wenn der nicht flüssig ist, läßt er sich ganz einfach in der flüssigen noch warmen Butter auflösen)
4 Eier Gr M

Wenn man diese Zutaten alle zusammen hat, ist das Schwierigste auch schon geschafft.

Denn nun werden erst alle flüssigen Zutaten (also Eier, Butter, Honig) vermischt.
Dann werden alle trocknen Zutaten (allles was jetzt noch übrig ist) miteinander vermischt.
Und zum Schluss alles miteinander verrührt. Es entsteht ein zäher aber streichfähiger Teig.

Diesen streicht Ihr auf ein gefettetes Backblech ( maximal ca 30x 40cm groß, eher etwas kleiner) mit hohem Rand und backt den Kuchen bei ca 180°C 20 Minuten (Stäbchenprobe nicht vergessen, jeder Backofen backt ja anders).

Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben.

Guten Appetit!

16.Dezember

Brrr, ist das kalt geworden. Ich habe das Futterhäuschen auf den Balkon gestellt, in der Nachbarschaft gibt es ein paar hungrige Meisen und Grünfinken. Und obwohl es Großstadtvögel sind, sind sie sehr scheu und ich darf mich nicht bewegen, wenn sie da sind. Ob ich es schaffe, sie einmal zu fotografieren?

Für meinen heutigen Tag habe ich eine Stempeltechnik ganz aus meiner Anfangszeit benutzt - das Szenenstempeln. Das Motiv aus dem Vordergrund, hier die Tannen, wird noch einmal auf ein Stück Schmierpapier gestempelt und ausgeschnitten. Es dient als Maske und wird über den Stempelabdruck gelegt. Nun habe ich die Berge im Hintergrund gestempelt. Man kann diese Technik beliebig erweitern - immer von vorn nach hinten stempeln. Den Fensterbogen habe ich auf ein Stück Cardstock gestempelt, mit Pulver embosst und ausgeschnitten. Eine Maske von diesem Abdruck habe ich über die Szene gelegt und dann das Mauerwerk gestempelt. Der ausgeschnittene Fensterbogen ist mit Abstandspads befestigt.

Das Vöglein habe ich auf einem kurzen Stück bemalten Schaschlikspieß festgeklebt und diesen tief in die Styroporplatte gesteckt.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Zur Weihnachtszeit gehören Kerzen

einfach dazu. Und wenn man sie etwas dekoriert, lassen sie sich auch sehr gut verschenken.

Diese hier z.B. hab ich meiner Physiotherapeutin geschenkt:

 und die große Kerze bekam meine Schwester:
Die große Schneeflocke verdeckt die Klebefalz der Banderole.

Die Label sind gestempelt und distresst und als zusätzlicher Effekt klar embosst:

einmal mit Schneeflocken


und dann als "Schatten" der Schrift


Es geht auch üppiger, dreidimensionaler:

15.Dezember

Weihnachtszeit - Zeit der Geheimnisse. Für Kinder ist sicher oft das Geheimnis um die Geschenke wichtig und für uns? Lichter im Dunkeln, süße Düfte, Erinnerungen an die eigene Kinderzeit? Für die, die Weihnachten im ursprünglichen Sinne begreifen, kommt das Geheimnis um die Geburt des Heilands dazu.

Geheimnisse brauchen Zeit und Ruhe, beides wünsche ich Euch heute. Legt den Weihnachtsstress (was für ein unmögliches Wort!) eine zeitlang ab und erinnert Euch an das, was für Euch zu Weihnachten am Schönsten und Wichtigsten ist. Und lasst Euch wieder auf Geheimnisse ein.

Der heutige Tag ist wieder recht einfach gestaltet. Der Hintergrund bestempelt, die Ränder gewischt, ein wenig Tape als Deko dazu. Etwas Wintergrün und ein Schlüssel symbolisieren die Geheimnisse der Weihnacht.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Lichterglanz am Weihnachtsbaum

Bei uns zuhause war es üblich, den Weihnachtsbaum am 24. vormittags zu schmücken und erst zum Kaffeetrinken die Lichter anzuschalten. DANN begann Weihnachten so richtig!

Jetzt werden die Lichter am Baum erst eingeschaltet, wenn die restliche Familie auf dem Weg zur Kirche ist und mein Mann und ich die Geschenke unter den Baum gelegt haben. So begrüßt uns der leuchtende Weihnachtsbaum nach dem Kirchgang. Für mich ist das jedesmal ein Gänsehautgefühl, Erinnerungen an die Weihnachten meiner Kindheit werden wach, auf mich legt sich eine unendliche Ruhe und ich freue mich auf die kommende Zeit.




Und jetzt seid Ihr wieder gefragt! Wie ist das bei Euch? Wann macht Ihr die Lichter am Weihnachtsbaum das erste Mal an?  Gibt es da Rituale, was verbindet Ihr überhaupt mit dem leuchtenden Baum?

14.Dezember

Was gibt es Schöneres an einem kalten, dunklen Wintertag, als bequem in der warmen Stube auf dem Sofa zu sitzen, mit einem Tee oder heißer Schokolade, mit einem Buch, Musik oder einem Lieblingsfilm? Bei mir gehören mein Winterquilt zum Reinkuscheln dazu und ein paar gestrickte Socken. Für diesen Zustand gibt es ein schönes, urdeutsches Wort: Gemütlichkeit. Es verheißt Geborgenheit und Wohlbehagen. Auch im englischen Sprachraum wird dieses Wort verwendet, für Gemütlichkeit gibt es keine passende Übersetzung.

Der Gemütlichkeit ist mein heutiger Tag gewidmet, ein Tag als Quilt. Ein paar Stoffreste zusammengenäht, ein Stück Kuschelvlies als Futter und dann noch etwas winterliches Webband mit Rotkehlchen und Hagebutten zur Verzierung. Den Tag habe ich zur Stabilisierung mit eingenäht.

Mein Auftrag für heute: Macht es Euch gemütlich! Lasst den Stress draußen und genießt ein paar Stunden Gemütlichkeit, allein oder mit Freunden oder der Familie. Gemütlichkeit ist Hygiene für die Seele!

Montag, 13. Dezember 2010

Recycling-Geschenke

oder: Was man aus einer Käsebox aus Spanholz so alles machen kann:


Die Box habe ich mit Mister Huey´s Dark Calico besprüht (das deckt hervorragend), das Foto auf die Innenmaße der Box zugeschnitten, ein Herz aus Strasssteinen, einen Knopf und einen Rest Pomponband dazu - fertig!

13.Dezember

Der 13.Dezember ist der Gedenktag der heiligen Lucia und in Schweden wird heute in jeder Familie das Luciafest begangen. Der Legende nach lebte Lucia zur Zeit der Christenverfolgung in Syrakus und versorgte dort die versteckten Christen in den Katakomben mit Lebensmitteln. Um dabei beide Hände frei zu haben, trug sie eine Krone mit brennenden Kerzen auf dem Kopf.

In Schweden trägt zum Luciafest die weißgekleidete älteste Tochter einer Familie - sie ist die Lucienbraut - einen Lichterkranz mit brennenden Kerzen auf dem Kopf und bringt ihrer Familie das Frühstück ans Bett. Die anderen Mädchen der Familie folgen ihr mit Kerzen in den Händen. Mich erinnern diese Mädchen in den weißen Kleidern an Christrosen, die eine meiner liebsten Blumen sind und auch in diesem Winter auf meinem Balkon blühen.

Luciafest und Christrosen haben mich zu dem heutigen Tag inspiriert. Aus einem Stück weißen Satin habe ich eine Blume geformt und eine alte Strassbrosche aus meinem Fundus kam hier zu neuen Ehren. Die Blüte habe ich mit etwas Spitze und Band und einer Nadel auf dem Tag, den ich vorher bestempelt und beglittert habe, befestigt. Die Blüte samt Brosche ist ziemlich schwer und ich musste dieses Mal einen extra starken Craft Bond Kleber verwenden.

Ein spezieller Gruß geht heute an alle mitlesenden Schwedinnen und Schweden - ein schönes Luciafest für alle!

Sonntag, 12. Dezember 2010

... und noch eine Dekoidee mit Zapfen


Ja, dieses Jahr hat es mich voll erwischt mit den Zapfen *lol* 


Das ist auch eine schnell zu realisierende Variante eines Weihnachtsstraußes. Und wenn man keine frische Amaryllis für die Mitte nimmt, dann hält er sich auch ein paar Jährchen.

Dafür drahtet Ihr einfach Zapfen in verschiedenen Größen an. 
Das geht so: aus Blumendraht (das ist der feste, den es bereits zugeschnitten zu „Stangen“ gibt) eine Schlaufe bilden, diese um den unteren Bereich des Zapfens legen und die Enden ineinander verdrehen. Zur weiteren Stabilisierung  das lange Ende des Drahtes noch um einen Schaschlikspieß drehen.  Dann die Zapfen um die Blüte herum dekorieren und die Enden mit Draht zusammenbinden.
Aus farblich passendem Band Schlaufen bilden und andrahten. Diese dann zwischen die Zapfen stecken.

Übrigens gibt es in gut sortieren Baumärkten in der Weihnachtabteilung auch fertig angedrahtete Zapfen zu kaufen.

12.Dezember

Halbzeit! Mein Kalender füllt sich und es ist höchste Zeit, mich bei unseren täglichen Blogbesuchern und Kommentatoren zu bedanken. Ihr seid toll! Und ich sage „Danke“ an Silke, die mich überhaupt auf die Idee gebracht hat, meinen Kalender zu zeigen und mir mit diesem gemeinsamen Blog die Plattform gegeben hat. Das war so nicht geplant und da ich die meisten Tags auch schon im November und vor der Idee mit „Unserem Adventskalender“ angefertigt habe, gibt es auch keine making-of-Fotos von meinen Tags. Außerdem bin ich nachtaktiv und da werden die Fotos meist nicht besonders gut. So hoffe ich, dass Ihr mit meinen Beschreibungen zufrieden seid.

Zum heutigen Tag: Heute kommen meine geliebten Perfect Pearls zum Einsatz. Das sind wunderbar schimmernde Farbpigmente, die auf klebrigen Untergrund angebracht werden können oder mit etwas Wasser vermalt oder versprüht werden können. Auf ein Stück schwarzen Cardstock habe ich einen großen Crackle-Stempelabdruck mit schwarzen Fineliner-Embossingpulver embosst. Dann habe ich den Hintergrund mit den Perfect Pearls gestaltet. Ein paar Krümel der Pearls mit ein paar Topfen Wasser verrühren und mit einem Pinsel auftragen. Ich habe drei oder vier verschiedene Farben benutzt. Den feinen Perlmutt-Schimmer kann man leider auf den Fotos nicht so gut erkennen. Der Effekt ist toll und je nachdem, ob man weißen oder farbigen Untergrund verwendet, auch sehr unterschiedlich.

Den Cardstock habe ich auf dem Tag festgeklebt, die Ränder gewischt, ein Ticket bedruckt und eine Klammer festgesteckt. Ein Anhänger dazu und ein Sonntagsglöckchen und ich wünsche uns allen einen schönen dritten Advent!