Samstag, 4. Dezember 2010

Süße Tüten

Gesehen habe ich diese Tüten als Verpackung für die Halloween-Süßigkeiten. 
Sie machen sich aber auch gut als kleines Mitbringsel  in der Adventszeit für große und kleine Kinder.



Und sie sind schnell gemacht!
Die Frühstückstüte dekorieren (bitte hier darauf achten, dass der Klebstoff wirklich lösemittelfrei ist!)

Dann wird zuerst die Naht über dem Tütenboden genäht. 

Die Süßigkeiten einfüllen (lose Gummibärchen, Schokodrops o.ä.)

 und die Naht unterhalb der Tütenöffnung nähen.

Die Ränder mit einer Bordürenschere beschneiden.

4.Dezember

4.Dezember - Sankt Barbara. An diesem Tag ist es in einigen Gegenden üblich, in den Garten zu gehen und Zweige von den Obstbäumen zu schneiden. Diese werden ins Wasser gestellt und wenn die Zweige zu Weihnachten blühen, verheißen sie Glück und Segen für das Haus, in dem sie stehen.

Mir gefällt dieser Brauch, ich habe leider weder einen Garten noch Obstbäume. Ich lasse meine Barbarazweige auf dem Tag erblühen. Ich habe ihn wieder bestempelt, die Ränder gewischt und ein wenig blumiges Klebeband angebracht.

Dann habe ich mit einem Marker ein paar Zweige aufgezeichnet. Die aufgeklebten Blüten sind echt, es sind gepresste, getrocknete Blüten vom Hahnenfussgewächs. Sie erinnern mich an Kirschblüten. Ein wenig Tüllband soll die Duftigkeit der Blüten noch unterstreichen.

Freitag, 3. Dezember 2010

Karten mit Hängemotiv

Eine einfache und doch effektvolle Kartenform:


Cardstock zuschneiden auf 4 x 11“ 

Falzlinen  bei 5“, 5 ½“, 6“ 


Die Falz bei 5 ½“ als Talfalte, die anderen beiden als Bergfalte falzen


Das Motiv stempeln, embossen und ausschneiden bzw stanzen


Eine der Größe des Motivs entsprechende Kreisschablone benutzen, um das Loch in die Oberseite der Karte zu schneiden


Das Papier für die Gestaltung der Oberseite der Karte auf 3 ¾ x  4 ¾“ zuschneiden, 
das Loch von der Karte auf die Rückseite des Papiers übertragen 



 und den Kreis etwas größer ausschneiden


Die Kanten des Papiers evt distressen, das Papier aufkleben


Für die Befestigung des Motivs mit der Nadel einen dünnen Faden (Nähgarn) durch den oberen Teil des Motivs ziehen,

doppelt legen und auf die gewünschte  Länge einkürzen


Die Karte öffnen , das Motiv in das Loch legen und den Faden oberhalb mit Klebeband befestigen


Um die Klebestelle zu verdecken, einen schmalen Streifen Papier darüberkleben


Zum Verschließen der Karte in die oberen Kanten von Vor- und Rückseite gegengleiche Löcher stanzen, 

ein Band durchziehen und einfach verknoten oder eine Schleife binden
Die Vorderseite der Karte fertig dekorieren

Bei dieser Karte habe ich auf die Innenseite auch Papier geklebt, um die Kugel mehr vom Hintergrund abzuheben:


Die Enden der Bänder werde ich erst, wenn die Karten geschrieben sind versäubern.

3.Dezember

Für Tag Nr.3 habe ich mich an eine alte Prägetechnik erinnert. Auch vor Cuttlebug und Co wurde geprägt oder „trocken embosst“. Viele von Euch erinnern sich sicher noch an Lichtkästen und schöne Messingschablonen. Die Schablone wurde auf den Lichtkasten gelegt, das Papier darüber. Durch die ausgestanzten Linien und Punkte in der Schablone scheint das Licht, hier wird mit dem Embossingstift entlang geprägt - ein Relief entsteht. Besonders edel sieht diese Prägetechnik mit Metallfolie aus und dafür benötigt man keinen Lichtkasten. Ich lege die Kupferfolie auf einen weichen Untergrund, eine Moosgummiplatte oder das Mousepad. Mit einem Embossingstift, es geht auch eine Kugelschreibermine, präge ich entlang des Motivs. Darauf achten, die „linke“ Seite der Schablone nach oben zu legen! Dann habe ich die Kupferfolie zurechtgeschnitten und auf ein Stück Wellpappe geklebt. Den Tag habe ich mit Papier beklebt und die Ränder mit Stempelfarbe gewischt. Die Wellpappe mit dem Folienmotiv habe ich aufgeklebt und noch ein kleines Stück Spitze befestigt.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Rezept Birnen-Lebkuchen-Torte

Diese leckere Torte gibt es bei uns mindestens einmal während der Weihnachtszeit. Sie eignet sich nicht nur zum Adventskaffee, sondern auch sehr gut als Nachspeise. Das ursprüngliche Rezept hab ich inzwischen etwas verändert.

Ihr braucht dafür:

Für den Teig:
175 g weiche Butter
150 g braunen Zucker
200 g Mehl
1 Ei
2 EL Zuckerrübensirup
100 ml aufgekochtes Wasser
1 Prise Salz
5 g Natron
1 ½ TL Lebkuchengewürz

Für den Belag:
3-4 Birnen (geschält und in Spalten geschnitten)
ca 2 EL braunen Zucker
2-3 EL gehobelte Mandeln

1 runde Backform (26 cm Durchmesser)
etwas Fett

Teig bereiten:
1. Butter und den braunen Zucker schaumig rühren.
2. Zuckerrübensirup und Ei unterrühren.
3. Mehl mit Salz, Natron und Lebkuchengewürz mischen.
4. Mehlmischung unter den Teig rühren und nach und nach das heiße Wasser unterrühren.
5. Alles zu einem glatten Teig rühren.

Belag:
1. Backform einfetten und mit dem braunen Zucker ausstreuen.
2. Darauf die Birnenspalten verteilen.
3. Den Teig darüberstreichen.

Backen:
Im vorgeheizten Backofen (Umluft 150° C, Ober- und Unterhitze 175°C) 40 bis 45 Minuten backen. (Stäbchenrpobe)
Inzwischen die Mandeln in einer beschichteten Pfanne rösten.
Den Kuchen nach dem Backen ca 5 Minuten ruhen lassen, dann stürzen (die Birnen liegen nun also oben),auskühlen lassen und die Mandeln darauf verteilen.
Mit Schlagsahne servieren.


Guten Appetit!

2.Dezember

Auch Tag Nr.2 ist schnell gestaltet. Ich habe den Hintergrund zuerst maskiert und Stempelfarbe mit einem Schwämmchen darüber gewischt. Anschließend mit einem Textstempel den Hintergrund gestempelt, die Ränder wieder gewischt. Mit einer zweiten Stempelfarbe und einem weiteren Stempel den ganzen Tag bestempelt. Zum Schluss habe ich eine Briefmarke mit einem weihnachtlichen Motiv aufgeklebt. Als besonderer Akzent hängt genau über der Briefmarke ein Kristallanhänger und ich habe ein paar Perlen aufgefädelt. Morgen geht es weiter!

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Mein Adventstagebuch

Dieses Jahr will ich es auch packen: Ich habe mir nicht nur ein sogenanntes „December Daily“ zusammengestellt, ich will es auch zeitnah und überhaupt füllen!

Aber von Anfang an. Die Papierwerkstatt hat mit ihrem Novemberkit und den dazu erwerbbaren Add Ons die Grundlage geschaffen: Ich hatte die Buchdeckel, das Buchbindeleinen zum Beziehen, die Buchringe und die Einlageblätter – alles bereits zugeschnitten, dazu einiges an Patterned Paper und sonstigem Embellishment. Und natürlich meinen eigenen umfangreichen *hüstel* Vorrat an weihnachtlichem Papier und Zubehör.
Nach anfänglicher Scheu vor dem Erstellen einer ausdruckbaren Vorlage für die täglichen Kalenderblätter hat es sich doch als recht einfach erwiesen, mit meinem Wordprogramm die Rahmen zu ziehen und die Wochentage einzufügen. Die Datumszahlen wollte ich von Anfang an stempeln. Also brauchte ich nur noch am Kalender nachzuzählen, wie oft jeder Wochentag im Advent 2010 vorkommt, und die Druckerei im Akkord war schnell geschafft.
Als nächstes schnitt ich mir das Patterned Paper auf die Maße der Kalenderblätter , bezog die Buchdeckel mit dem Buchbindeleinen, setzte die Löcher für die Buchringe und sortierte meine Blätter ein. Beginnend übrigens mit dem 28.11. – dem Ersten Advent. Zum Glück sind die Buchringe groß genug, so dass ich, falls mir die vorhandenen Blätter nicht ausreichen, immer noch neue einfügen kann. Dazwischen passten auch noch einige z.T. selbstgefaltete Umschläge für Eintrittskarten, Fotos, sonstige Erinnerungsstücke. Ganz zum Schluss hab ich dann die Datumsziffern gestempelt.

Tad aaaa… und das ist es nun: mein Adventstagebuch 2010 !






Und getreu meinem Vorhaben hab ich auch schon den Ersten Advent verewigt:
Die erste Seite besteht aus Acrylfolie. Das Papier ist mit Tacky-Tape auf der Rückseite befestigt. Buchstaben, Zahlen und Foto kleben direkt auf der Folie

Auf der Rückseite befindet sich eine Aufzählung der diversen besuchten Weihnachtsmärkte und Sehenwürdigkeiten:


Für die Fotos auf der eigentlichen Kalenderseite habe ich mit meinem Fotobearbeitungsprogramm ein Foto auf die Innenmaße des oberen Rahmens zugeschnitten und dann ein kleineres "darauf" gelegt (unten rechts)
Das Foto neben der "28" ist ebenfalls auf die Innenmaße dieses Rahmens zugeschnitten und dann ausgedruckt.

In dem Umschlag befinden sich die Eintrittskarten und ein paar zugeschnittene Fototags.

Der 1.Dezember

Ein schöner Türkranz ist nicht nur zur Adventszeit ein schöner Schmuck fürs Haus oder die Wohnung. Er lädt ein und heißt Willkommen.

Auch der Tag mit der Nummer 1 heißt Euch willkommen. Die Gestaltung ist denkbar einfach. Ich habe den Tag mit einem hübschen Papier beklebt, die Ränder wieder mit Stempelfarbe gewischt und aufgerauht. Einen Mini-Mini-Weidenkranz habe ich mit einer Mini-Mini-Stechpalmengirlande umwickelt und Tag und Kranz mit der Nadel befestigt.

Ein paar Worte zu den Nadeln: es sind einfache Blumenkopf-Stecknadeln, die sind lang und stabil genug, auch etwas mehr Gewicht gut im Styropor zu halten. Die Zahlen habe ich auf verschiedene Papiere gestempelt, gedruckt, geklebt oder geschrieben. Dann ausgestanzt, die Ränder mit Stempelfarbe gewischt und auf den Blumenkopfnadeln festgeklebt.

Schaut heute Abend noch einmal herein, dann öffnet Silke ihr erstes Türchen!

Sonntag, 28. November 2010

1.Advent

„Wenn ein Lichtlein brennt...“ heute beginnt die schöne Adventszeit. Der Kranz ist bereitet, es duftet nach Plätzchen und die passende Musik ist auch dabei. Also öffnen wir heute den Adventskalender.

Mein Adventskalender wird nicht leerer, nein es kommt jeden Tag ein Stück dazu.

Tim Holtz hat vor einigen Jahren damit begonnen; bei ihm sind es jährlich die „12 Tags of Christmas“. Jeden Tag neue kreative Ideen für genau einen Tag. Die Resonanz war enorm und viele haben diese Idee aufgegriffen.

Das Vorbild für meinen Adventskalender habe ich im vergangenen Jahr bei 7Gypsies gesehen. So sollte auch mein Kalender werden! Ich habe einige Tags nachgearbeitet und für mich abgewandelt. Dabei sind mir immer mehr Ideen gekommen, ich habe mich an vergessene Techniken und Materialien erinnert.

Basis meines Kalenders ist eine dicke Styropor-Platte, die ich mit Jute bespannt habe. Sie steht auf einem kleinen Regal und heute wird der erste Tag dran befestigt. Ab dem 1.Dezember kommt dann täglich ein neues Stück dazu. So sieht der Tag für den ersten Advent aus:

Ich habe den Hintergrund einfach mit einem Textstempel gestaltet und dann die Ränder des Tags mit Stempelfarbe gewischt. Die Grungeboard-Buchstaben habe ich mit einem goldenen Lackstift bemalt und auf dem Tag festgeklebt. Ein paar kleine Schellen läuten den ersten Advent ein. Als Schmuck gibt es eine kleine Schleife und die Nadel zum Feststecken ist mit einem Stempelabdruck verziert.







Ich wünsche Euch einen schönen ersten Advent! Am ersten Dezember sehen wir uns wieder!