Montag, 20. Dezember 2010

20. Dezember

„Hey-ho Mistletoe“ Misteln sind eine typische Weihnachtspflanze. Das ganze Jahr über unter den Blättern ihrer Wirte versteckt, zeigen sie sich erst im Winter in ihrer ganzen Pracht. Schon im Altertum waren Misteln heilige Pflanzen und nicht nur Miraculix und die Gallier, auch die Kelten und Germanen schrieben der Mistel magische Kräfte zu. Im Christentum wurde die Mistel zur medizinischen Heilpflanze, auch Hildegard von Bingen verwendete sie und kein mittelalterliches Kräuterbuch konnte auf die vielfältigen heilsamen Einsatzmöglichkeiten der Mistel verzichten. Unter anderem wurde der Mistel eine fruchtbarkeitsfördernde Wirkung zugeschrieben, vielleicht kommt daher auch der Brauch des „Küssens unterm Mistelzweig“?

In England und Frankreich bildet sie noch heute ein wichtiges dekoratives Element des Weihnachtsschmuckes.

Ich mag Misteln, ihr Grün wirkt im Gegensatz zu Tannen oder Stechpalmen frisch und frühlingshaft.

Ich habe mein Mistelmotiv auf ein Stück Aquarellpapier gestempelt und mit weißem opaquen Pulver embosst. Danach habe ich das Ganze mit Aquarellfarben koloriert.

Meinen Tag habe ich mit Papier beklebt, die Ränder gewischt und den Stempelabruck aufgeklebt. Ich habe ein paar Brads befestigt und etwas Leinenfaden darumgewickelt. Am unteren Rand gibt es noch eine ausgestanzte Kante und die kleinen Perlen haben mich an die Früchte der Mistel erinnert, die mussten auch mit verwendet werden.

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